Freitag, 16. Oktober 2009
Hängen im Schacht
Zwei Dutzend der besten Krimi-Autoren haben die Europäische Kulturhauptstadt 2010 und das Revier von Duisburg bis Dortmund durchstreift und präsentieren ihre Beutestücke: Krimis über Kohle und Koks, Morde zwischen Baldeneysee und Haus Kemnade, Leckerbissen von Pommes tot-weiß bis zur Pizza 'Ndrangheta.
* Mischa Bach mit der Story über das was man in der Essener Innenstadt und dem Westviertel sieht - und nicht hört: Asphaltgeflüster
* Jürgen Banscherus erzählt von einer eisigen Nacht in der Nähe von Haus Kemnade: Kalt
* Jacques Berndorf mit der Geschichte einer ganz großen Liebe in Dortmund: Kowalski
* Oliver Buslau weiß, welches mörderische Geschehen sich inder Wuppertaler Stadthalle ereignete: Die Wupper-Stradivari
* Volker W. Degener schreibt über einen Bochumer Polizisten, der einen Fall klärt, aber trotzdem unzufrieden ist: An diesem Montag kam er nicht
* Nina George entführt uns in die Dortmunder Nordstadt des Jahres 1961: Die Ballade von Bonnies Kleid
* Peter Gerdes gibt sich als Nordlicht zu erkennen, wenn er von einer Bootsfahrt mit Mord auf dem Baldeneysee erzählt: Essener Dauerlieger
* Brigitte Glaser meint, das Leben ist ein Film - mal Krimi, mal Comedy. Aber nicht nur im Kino dauert das Spiel 90 Minuten, auch in der Gelsenkirchener Arena: Filmriss Auf Schalke
* Henrike Heiland weiß, welche mörderischen Intrigen sich wirklich am Bochumer Schauspielhaus abspielen: Bullets Over Bochum oder: Being Robert DeNiro
* C.S. Henn weiß, dass Alter nicht vor Mord schützt und begibt sich deshalb nach Gladbeck ins Seniorenstift: Denn sie wissen immer noch nicht, was sie tun
* Wolfgang Kemmer fährt mit dem Zug nach Bochum-Dahlhausen, um abzurechnen: Rheingold
* F.K. Klimmek weiß, wie hart das Leben in Herne ist und wie man trotzdem an die Kohle kommt: Hartz 9 mm
* Edith Kneifl folgt einem Mädchen durch ein mörderisches Einkaufsparadies in Oberhausen: Rosenkavalier
* Volker König erzählt von einem mörderischen Weihnachtsspaziergang in Bottrop: Kirchgang
* Erwin Kohl geht in Mülheim zu einer mörderischen Premiere ins Freilichttheater: Die Hölle erwartet dich
* Tatjana Kruse scripted eine reality soap über die Bullen in Bochum: Plönzke und Eberfeld - Die Bochum-Cops - Episode 423: Wattenscheider Wahn
* Conny Lens schaut genau hin und erzählt was passiert, wenn man erstmal in Verdacht geraten ist in Dortmund: … dann hätte ich wenigstens was davon gehabt
* Hartmut Mechtel belauscht zwei Kommissare im Duisburger Polizeipräsidium: Dienstbesprechung
* Edda Minck weiß, wie nah in Sprockhövel Liebe und Tod zusammenliegen: Halb und Halb
* Lotte Minck schaut im Bochumer Stadion ganz genau auf die Halbzeituhr, denn wir wissen ja: Sport ist Mord. Bochumer Eigentor
* Niklaus Schmid erzählt von seinem Duisburger Schnüffler Elmar Mogge. Der entdeckt, dass Verbrechen keine Kunst ist: Entenfang
* Gesine Schulz sucht auf dem Friedhof in Essen-Schonnebeck nach einer Grabstelle und stolpert über einen Mord: Hallo Essen! oder: Grab mit Aussicht
* Klaus Stickelbroeck schickt seinen Cop dahin, wo es wirklich wehtut: nach Duisburg-Marxloh. Grüne Augen
* Karr & Wehner liefern Drogen an den Niederrhein und machen sich dann auf den Rückweg ins Revier: Der Beifahrer
Haben Sie Interesse an Autorenlesungen in Ihrer Stadt? Die Autoren von "Hängen im Schacht" kommen gern zu Ihnen!
Betrachten Sie das ruhig als Drohung ...
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Tatort Essen:
Krimi-Spannung aus der Kulturhauptstadt
»Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt Krimi-Herausgeber H.P. Karr aus Essen. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Unter diesem Motto hat H.P. Karr, bekannt durch seine mit Walter Wehner verfassten und mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichneten »Gonzo«-Romane zwei Dutzend Experten für mörderisch guten Unterhaltung zu einer Tour durchs Kulturhauptstadtgebiet zwischen Duisburg und Dortmund eingeladen. Herausgekommen ist die Anthologie »Hängen im Schacht«, die jetzt zur Buchmesse erscheint.
»Angefangen von Eifelkrimi-König Jacques Berndorf bis hin zu den Revier-Newcomerinnen Minck und Minck sind sowohl die Altmeister des Revierkrimis als auch neue Talente vertreten«, erklärt H.P. Karr. Darunter etwa der Essener Autor Volker König mit »Kirchgang«, einem Weihnachtskrimi aus Bottrop.
Von Peter Gerdes stammt die Baldeneysee-Story vom »Essener Dauerlieger« und Mischa Bach erzählt vom »Asphaltgeflüster« rund um das Berufskolleg für Gehörlose im Westviertel. Als dritte Essener Autorin steuerte Gesine Schulz »Hallo Essen!« bei. Ihre Story führt die detektivische Putzfrau Karo auf der Suche nach dem Grab einer Karl-May Figur direkt auf den Hallo-Friedhof in Schonnebeck.
Natürlich hat H.P. Karr es sich auch nicht nehmen lassen, als Teil von Karr & Wehner auch selbst eine knallharte Gangstergeschichte beizusteuern: »Der Beifahrer« ist ein junger Bursche aus dem Segeroth, der mit seinem Kollegen von der Drogenkurierfahrt nach Essen zurückkehrt.
Leseproben:
Mischa Bach: Asphaltgeflüster
Gesine Schulz: Hallo Essen!
Peter Gerdes: Essener Dauerlieger
Karr&Wehner: Der Beifahrer
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Tatort Bochum:
Mörderische Karriere am Schauspielhaus
»Ich freute mich auf New York, Chicago, Boston«, heißt es in deer Kriminalstory »Bullets over Bochum« von Henrike Heiland. »Aber wo landete ich? In Bochum.« Und da muss der junge Giorgio am Schauspielhaus auftreten. Denn seine »famiglia« meint, dass der Junge das Zeug zum Schauspieler hat. Dabei will Giorgio lieber ein eiskalter Killer sein.
Gleich sechs Mal ist Bochum Schauplatz von mörderischen Verbrechen in der neuen Ruhrkrimi-Anthologie »Hängen im Schacht«.
Der bekannte Jugendkrimiautor Jürgen Banscherus schreibt über eine mörderische Nacht bei Haus Kemnade, Wolfgang Kemmer macht den Bahnhof Dahlhausen zum Ort einer Abrechnung und auch Wattenscheid kommt nicht zu kurz: in »Wattenscheider Wahn« von Tatjana Kruse lösen »Die Bochum-Cops« einen kniffligen Fall in bester Duko-Soap-Manier: Harry und Toto lassen grüßen. Das »Bochumer Eigentor« von Lotte Minck schließlich spielt im Fussballmilieu und Volker W. Degener lässt seinen Helden im Uni-Center ermitteln.
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und auch skurrile Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr. »Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bieten - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.
Leseproben:
Henrike Heiland: Bullets over Bochum
Volker W. Degener: An diesem Montag kam er nichtJürgen Banscherus: Kalt
Wolfgang Kemmer: Rheingold
Tatjana Kruse: Wattenscheider Wahn
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Tatort Bottrop:
Tödlicher »Kirchgang« durchs
weihnachtliche Bottrop
»Er ist vor dem ehemaligen Seilrad der Zeche Prosper I. stehen geblieben. Dunkel ragt es in den Nachthimmel« heißt es in der Kriminalstory »Kirchgang« von Volker König (Foto). »Man hat es hier aufgestellt, direkt an der Ecke von Friedrich-Ebert- und Freiherr-vom-Stein-Straße. Das ist nur wenige Minuten von ihrem Haus entfernt und darum kein guter Platz.« Denn bei dem weihnachtlichen Spaziergang durchs verschneite Bottrop geht es um die bitterböse Geschichte einer Ehe, die womöglich in einem Mord enden wird. Wie es dazu kam und welche Folgen die Tat hat, ist nachzulesen in dem mit scharfem Blick fürs düstere Detail erzählten Bottrop-Krimi des Essener Autors Volker König aus der aktuellen Sammlung von Ruhrgebietskrimis mit dem beziehungsreichen Titel »Hängen im Schacht«, die von Herausgeber H.P. Karr zusammengestellt wurde.
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und gelegentlich auch skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr.
»Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien wie die von Volker König und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.
Leseprobe: »Kirchgang«
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Neue Revierkrimi-Anthologie:
Jacques Berndorf schrieb Dortmund-Story
Neben Berndorfs rührend komischer Kowalski-Story gibt es in der aktuellen Revier-Anthologie »Hängen im Schacht« noch zwei weitere Male den Schauplatz Dortmund.
Krimi-Urgestein Conny Lens liefert eine finstere Studie über Hass und Vorurteil im Dortmunder Norden. Ins Dortmund des Wirtschaftswunderjahres 1961 entführt uns dagegen Nina George mit der »Ballade von Bonnies Kleid«: eine sinnliche, mit viel Zeit- und Lokalkolorit angereicherte Tour durchs Dortmunder Rotlichtviertel zwischen Mallinckrodtstraße und Steinplatz zu einer Zeit, als die Kneipen noch »Feuerkugel« und »Bollermann« hießen und die Tanzkapellen dort »Kalkutta liegt am Ganges« und »Milord« spielten. Ein Hauch von »Irma la Douce« durchzieht Georges nur anfänglich heitere Rotlicht-Story.
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und auch skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr. »Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangsituation für eine Kriminalgeschichte.«
Leseprobe:
Jacques Berndorf »Kowalski«
Nina George: »Die Ballade von Bonnies Kleid«
Conny Lens: »...dann hätte ich wenigstens was davon gehabt.«
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Tatort Duisburg:
Detektive und Polizisten ermitteln
in Wedau und Marxloh
»Bestimmt hatten mich schon die Überwachungskameras der Duisburger Haftanstalt erfasst«, überlegt Privatdetektiv Elmar Mogge, als er an der Landgerichtsstraße auf die Entlassung eines Kunstdiebes wartet. So beginnt die Kriminalstory »Entenfang« des Duisburger Autors Niklaus Schmidt - nachzulesen in der aktuellen Sammlung von Ruhrgebietskrimis mit dem beziehungsreichen Titel »Hängen im Schacht«.
Gleich dreimal ist Duisburg als Schauplatz vertreten. Klaus Stickelbroeck siedelt seine knallharte Polizeigeschichte »Grüne Augen« in Duisburg-Marxloh an. Hartmut Mechtel erzählt in »Dienstbesprechung« davon, wie sich zwei Polizisten über den Mord an einer Landtagsabgeordneten den Kopf zerbrechen, die erhängt im Landschaftspark Nord gefunden wird.
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und skurril-komische Krimis von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben.
Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr. »Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bieten - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.
Leseproben:
Niklaus Schmid: »Entenfang«
Klaus Stickelbroeck: »Grüne Augen«
Hartmut Mechtel: »Dienstbesprechung«
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Krimi-Tatort Gelsenkirchen:
Der totale Filmriss Auf Schalke
»Ich mein, dass er nicht aus Rotthausen war, auch nicht aus Gelsenkirchen, das hab ich natürlich schon inner Disco gemerkt«, heißt es in der Kriminalstory »Filmriss Auf Schalke« von Brigitte Glaser (Foto). Und weiter: »Also nicht aus dem Pott - aber trotzdem Schalke-Fan!«
Was die Erzählerin der temporeichen Krimistory dann so alles mit ihrem neuen lover beim Essen im Kolpinghaus an der Huseemannstraße und später beim Lokalderby in der Arena erlebt - ist eine temporeiche Krimi-Comedy, gespickt mit zahllosen Anspielungen auf das Hollywood-Kino. Nachzulesen in dem Gelsenkirchen-Krimi »Filmriss Auf Schalke« aus der aktuellen Sammlung von Ruhrgebietskrimis mit dem beziehungsreichen Titel »Hängen im Schacht«, die von Herausgeber H.P. Karr zusammengestellt wurde.
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und gelegentlich auch skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr.
»Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat - wie die Geschichte von Brigitte Glaser beweist.
Leseprobe:
»Filmriss Auf Schalke«
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Krimi-Tatort Gladbeck:
Showdown in der Seniorenresidenz
»Sein Opfer hieß Wilhelm Eberhard und lag in Zimmer 273 der noblen Gladbecker Seniorenresidenz.« So beginnt die Kriminalstory von Carsten Sebastian Henn in der aktuellen Revierkrimi-Sammlung »Hängen im Schacht«. Und als der Täter dann seinem in Aussicht genommenen Opfer gegenübersteht, muss er sich anhören: »Morgen hätte ich eigentlich zum Appeltatenfest gemusst. Also wenn du mich nicht erschossen hättest. Das ist eine Riesensache hier in Gladbeck.« Ob das als Argument gegen den geplanten Mord hilft, ist nachzulesen in dem skurrilen Gladbeck-Krimi »...denn sie wissen immer noch nicht, was sie tun« von Carsten Sebastian Henn (Foto) in der aktuellen Krimi-Anthologie, die von Herausgeber H.P. Karr aus Essen zusammengestellt wurde.

Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und gelegentlich auch skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben.
Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr. »Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Herausgekommen ist ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für jeden Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien und natürlich auch Stories wie die von C.S. Henn, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.
Lesprobe:
»...denn sie wissen immer noch nicht, was sie tun«
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Krimi-Tatort Herne:
Mit der richtigen Idee zum großen Geld
»Mein Gott, war das schwer, an anderer Leute Geld zu kommen!«, heißt es in der Kriminalstory »Hartz 9 mm« von F.K. Klimmek. »Besonders hier in Herne!«
Aber dann hat der Held in der Story des Herner Autors doch noch eine Erleuchtung: »Mir kam die große Geldidee in meiner Stammkneipe »Schaun ma mal« auf der Unser-Fritz-Straße.«
Wie es weitergeht und ob die Geschichte womöglich mit einem Mord endet, ist nachzulesen in dem mit viel Sinn fürs Lokalkolorit erzählten Herne-Krimi von F.K. Klimmek aus der aktuellen Sammlung von Ruhrgebietskrimis mit dem beziehungsreichen Titel »Hängen im Schacht«, die von Herausgeber H.P. Karr zusammengestellt wurde.
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und gelegentlich auch skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr.
»Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat - wie die Geschichte von F.K. Klimmek beweist.
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Krimi-Tatort Mülheim:
Showdown auf der Freilichtbühne
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben.
Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr. »Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«
Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien und natürlich auch Stories wie die von Erwin Kohl, in denen der typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.
Leseprobe:
»Die Hölle erwartet dich«
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Krimi-Tatort Sprockhövel:
Tiefschwarzer Humor in der Metzgerei
Revierkrimi-Sammlung bietet spannende Unterhaltung »Mit nackten Füßen laufe ich in den Schneesturm hinaus und ein paar Meter die Hauptstraße auf und ab«, heißt es in der Kriminalstory »Halb und Halb« von Edda Minck. Und weiter: »Ich werfe noch einen Blick in die Mühlenstraße und den Platz vor der St. Januarius Kirche. Kein Auto weit und breit.« Das ist auch gut so, denn es ist gerade in Mord geschehen. Wie es dazu kam und welche Folgen die Tat hat, ist nachzulesen in dem tiefschwarzen Sprockhövel-Krimi der Bochumer Autorin Edda Minck aus der aktuellen Sammlung von Ruhrgebietskrimis mit dem beziehungsreichen Titel »Hängen im Schacht«, die von Herausgeber H.P. Karr aus Essen zusammengestellt wurde. Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr. »Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben »Hängen im Schacht«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte. « Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien und natürlich auch Stories wie die von Edda Minck, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat. Leseprobe: Halb und Halb
H.P. Karr (Hg) Hängen im Schacht Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier KBV-Verlag, 260 Seiten ISBN 978-3-940077-67-7
Krimi-Tatort Wuppertal:
Mörderischer Kampf um die "Wupper-Stradivari"
"Wie lange hatte er auf diesen Auftritt hingearbeitet " heißt es in der Kriminalstory "Die Wupper-Stradivari" von Oliver Buslau. "Die Historische Wuppertaler Stadthalle war eines der schönsten Konzertgebäude, das man sich vorstellen konnte."
Aber im letzten Moment muss Starviolinist André Haberkorn entdecken, dass man ihm sein wertvolles Instrument - eben die titelgebende "Wupper-Stradivari" gestohlen hat. Und ein anonymer Anrufer verlangt von ihm: "Sei in einer Viertelstunde auf dem Brill."
Wie es weitergeht und ob die Geschichte womöglich mit einem Mord endet, ist nachzulesen in dem mit viel musikalischem Sachverstand und Blick fürs Lokalkolorit erzählten Wuppertal-Krimi von Oliver Buslau aus der aktuellen Sammlung von Ruhrgebietskrimis mit dem beziehungsreichen Titel "Hängen im Schacht", die von Herausgeber H.P. Karr zusammengestellt wurde.
Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und gelegentlich auch skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum "Hängen im Schacht" von Herausgeber H.P. Karr.
"Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'", erklärt H.P. Karr. "Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte."
Herausgekommen dabei ein "Mordsbrevier fürs Mordsrevier", das für den Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart, und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.
Leseprobe:
Die Wupper-Stradivari
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Samstag, 10. Oktober 2009
Hängen im Schacht:
Killer, Koks und jede Menge Kohle
Das Ruhrgebiet: mit fünf Millionen Menschen die einwohnerstärkste Region in Deutschland – Ballungsraum für Geschichten, herrlich ergiebiges Revier für Kriminalschriftsteller. Den Beweis liefert der vierte Band der KBV-„Mordlandschaften: „Hängen im Schacht – Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier„, herausgegeben von H.P. Karr.
Willkommen in Essen, der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 – und im Ruhrgebiet! Allerdings ist Vorsicht geboten: So friedlich geht es da gar nicht zu. Von Dortmund bis Duisburg, von Bottrop bis Bochum, von Wanne bis Wattenscheid: überall gefährliches Pflaster!
Das bekommen – vom Kleinganoven bis zum Kommissar – auch die Charaktere im neuen Band aus der KBV-Reihe „Mordlandschaften„ zu spüren. Mehr als ein Dutzend der besten deutschen Krimi-Autoren haben den „Pott„ durchstreift und mörderische Beutestücke zu Tage gefördert: Kurze, coole, krachende und komische Krimis über Kohle und Koks, zwischen Baldeneysee und Haus Kemnade, zwischen Kneipe und Kirchgang oder auf der Pilgerschaft ins Stadion.
Kurz: Westfälischer Unfriede an jeder Ecke! Da bleibt nur eins – lesen und den Autoren unauffällig folgen: zum Beispiel Edith Kneifl durch Oberhausen, Nina George durch das Dortmund der frühen 1960er Jahre, F.K. Klimmek nach Wanne-Eickel, Niklaus Schmid nach Duisburg, Gesine Schulz und Peter Gerdes durch den Essener Norden und Süden und Henrike Heiland durch die Stadt des VfL, wo dem Leser die „Bullets over Bochum„ um die Ohren fliegen.
Außerdem mit dabei bei der verbecherischen Tour de Ruhr: Jürgen Banscherus, Edda Minck, Lotte Minck, Klaus Stickelbroeck, Oliver Buslau, C.S. Henn, Erwin Kohl und viele andere. Das Ergebnis: ein mordsmäßiges Vergnügen, zusammengestellt und serviert von einem, der hier zu Hause ist: dem Autor und Krimi-Experten H.P. Karr.
H.-P. Karr (Hg.):
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier für’s Mordsrevier
KBV-Taschenbuch, 260 Seiten, 9,90 Euro
ISBN 978-3-940077-67-7
MORDLANDSCHAFTEN bei KBV:
Vom Küstenstrich zum Hochgebirge, vom Dorf zur Stadt, kreuz und quer über die Landkarte: Der Regionalkrimi hinterlässt seine blutigen Spuren. Kaum ein Landstrich mehr im deutschsprachigen Raum, in dem man gern auf Mord und Totschlag verzichten möchte. Starke Autoren liefern spannende Unterhaltung – an Schauplätzen, die bei den Lesern vor der Haustür liegen.
Höchste Zeit also für die MORDLANDSCHAFTEN des KBV-Verlags, die in jedem Band eine andere Region präsentieren: Mit Ostwestfalen-Lippe ist die Reihe im Februar 2009 gestartet, es folgten „Tatort Salzkammergut„, „Endstation Ostsee„ (ebenfalls herausgegeben von H.P. Karr) und jetzt „Hängen im Schacht„. Weitere „Mordlandschaften„ sind in Vorbereitung.
Tatort Essen:
Krimi-Spannung aus der Kulturhauptstadt
Unter diesem Motto hat H.P. Karr, bekannt durch seine mit Walter Wehner verfassten und mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichneten "Gonzo"-Romane zwei Dutzend Experten für mörderisch guten Unterhaltung zu einer Tour durchs Kulturhauptstadtgebiet zwischen Duisburg und Dortmund eingeladen. Herausgekommen ist die Anthologie "Hängen im Schacht", die jetzt zur Buchmesse erscheint.
"Angefangen von Eifelkrimi-König Jacques Berndorf bis hin zu den Revier-Newcomerinnen Minck und Minck sind sowohl die Altmeister des Revierkrimis als auch neue Talente vertreten", erklärt H.P. Karr. Darunter etwa der Essener Autor Volker König mit "Kirchgang", einem Weihnachtskrimi aus Bottrop.
Von Peter Gerdes stammt die Baldeneysee-Story vom "Essener Dauerlieger" und Mischa Bach erzählt vom "Asphaltgeflüster" rund um das Berufskolleg für Gehörlose im Westviertel. Als dritte Essener Autorin steuerte Gesine Schulz "Hallo Essen!" bei. Ihre Story führt die detektivische Putzfrau Karo auf der Suche nach dem Grab einer Karl-May Figur direkt auf den Hallo-Friedhof in Schonnebeck.
Natürlich hat H.P. Karr es sich auch nicht nehmen lassen, als Teil von Karr & Wehner auch selbst eine knallharte Gangstergeschichte beizusteuern: "Der Beifahrer" ist ein junger Bursche aus dem Segeroth, der mit seinem Kollegen von der Drogenkurierfahrt nach Essen zurückkehrt.
H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7
Mittwoch, 16. September 2009
Nina George:
Die Ballade von Bonnies Kleid
Die ewigen Frolleins, deren Verlobte nie von den Feldzügen zurück gekehrt waren genauso wie die Vergessenen, die heimgekehrt waren, und einen anderen Mann an der Seite ihrer Geliebten vorfanden.
Bonnie schob die Herrengedecke - Hansa-Pils und Sekt - auf den Pass und beugte sich dann zu dem Mann, der sie mit gasflammenblauen Augen bittend von jenseits der Theke ansah. »Du bist immer noch verheiratet, Jo«, sagte sie sanft.
weiter in: Hängen im Schacht
andere Stories aus Dortmund:
Jacques Berndorf »Kowalski«
Conny Lens: »...dann hätte ich wenigstens was davon gehabt.«
Nina George, geboren 1973 in Bielefeld, lebt und arbeitet als Publizistin, Kolumnistin, Journalistin, Dozentin, Moderatorin und Schriftstellerin in Hamburg. Ihre Krimi-Karriere begann sie 1999 mit »Kein Sex, kein Bier und jede Menge Tote«. Unter ihrem Pseudonym Anne West veröffentlichte sie bisher dreizehn Sachbücher rund um Liebe, Sex und den Wahnsinn Leben.
Foto: Hans-Jürgen Israel
Dienstag, 15. September 2009
Henrike Heiland:
Bullets Over Bochum oder: Being Robert De Niro
Vielleicht hätten sie ihn mir nicht ausgerechnet aufs Sofa packen sollen. Ich war schon ein bisschen erschrocken, als ich meinen Regisseur da so sitzen sah, die Beine gespreizt, das Kinn auf der Brust und mit einem kleinen runden Loch in der rechten Schläfe. Die Tüte mit den Steaks fiel mir aus der Hand.
Alessandro lachte.
»Eeeh, Giorgio, Überraschung! Du behältst deinen Job!« Alessandro klopfte meinem Regisseur auf die Schulter. Der Regisseur kippte zur Seite. Lorenzo schob ihn wieder in eine aufrechte Position, und ich hob die Tüte mit den Steaks auf. »Habt ihr ihn hier …?«
Nicht, dass es einen Unterschied machen würde, aber fragen konnte man ja mal.
Die beiden strahlten. Das war Antwort genug.
Es klingelte an der Wohnungstür, und ich ließ vor Schreck wieder die Steaks fallen. Durch den Spion sah ich einen Typen, Anfang zwanzig, in einem billigen Anzug, der ihm nicht richtig passte. Er nestelte an seiner Krawatte und probierte gut gelaunte Grimassen aus.
»Gehört der zu euch, äh, uns?«, fragte ich ins Wohnzimmer. Lorenzo und Alessandro kamen zur Tür und riskierten einen Blick. Der Regisseur kippte wieder zur Seite.
»Schick ihn weg«, sagte Lorenzo leise.
weiter in: Hängen im Schacht
weitere Krimis aus Bochum:
Volker W. Degener: An diesem Montag kam er nicht
Jürgen Banscherus: Kalt
Wolfgang Kemmer: Rheingold
Tatjana Kruse: Wattenscheider Wahn
Die Autorin:Henrike Heiland arbeitete nach ihrem Studium der Neueren Englischen Literatur als Producerin für internationale TV-Koproduktionen bei KirchMedia in München. Heute lebt sie als freie Drehbuch- und Romanautorin in Hamburg. Von ihr wurden bereits über 100 Comedydrehbücher für Kinder und Jugendliche u.a. für das ZDF verfilmt. Im Mittelpunkt ihrer drei bisher erschienenen Kriminalromane »Späte Rache«, »Zum Töten nah« und »Blutsünde« stehen der Rostocker Hauptkommissar Erik Kemper und die Kriminalpsychologin Dr. Anne Wahlberg.
Foto: Andreas Biesenbach
Montag, 14. September 2009
Volker W. Degener:
An diesem Montag kam er nicht
Meinke stand für seinen Geschmack jetzt schon viel zu lange in der Warteschlange in der Post, als sich zu allem Überfluss auch noch eine Paketkante in seinen Rücken rammte.
»He!« Er sah sich um, sicherlich viel zu unfreundlich für den Anlass, aber seine Miene hellte sich sofort wieder auf, als er Otti Beusen erkannte. Er hatte die Leiterin der Büchereizweigstelle im Uni-Center vor ein paar Wochen kennen gelernt, als er seiner Tochter gezeigt hatte, wo sie im zweiten Stock des Centers ihre heißgeliebten Pferdebücher leihen konnte.
»Fernausleihe?«, fragte er.
»Nein, nur ein Geburtstagspäckchen. Hätten Sie vielleicht einen Moment Zeit? Sie sind doch im Dienst, oder?«
Sie deutete auf seine Uniform, und Meinke nickte ergeben.
Seit sie vor einem halben Jahr von Duisburg in die Bochumer Hustadt umgezogen waren, machte Meinke in der neuen Polizeiwache an der Universitätsstraße Dienst und mühte sich redlich, seine Kontakte besonders im Uni-Center aufzubauen.
Deshalb war er auch vergangene Woche mit seiner Tochter in die Bibliothek marschiert, und er hatte erfreut festgestellt, dass dort nicht nur Viola ihren Lesehunger stillen konnte, sondern es auch einen gut sortierten Bestand an Hörbüchern gab. Hörbücher brauchte er in letzter Zeit immer öfter. Wenn er wegen der Wechselschichten wieder mal nicht schlafen konnte, weil draußen heller Tag war, verschafften ihm die Geschichten über Kopfhörer wenigstens so etwas wie ermüdende Entspannung.
Ihre Leseausweise hatte ihnen Otti Beusen persönlich ausgestellt, und Meinke hatte sich bei der Gelegenheit gleich bei der freundlichen Büchereileiterin als Ansprechpartner im Uni-Revier vorgestellt.
Also wartete er jetzt vor der Post auf sie, bis sie ihr Paket aufgegeben hatte.
»Danke, dass Sie Zeit haben.« Sie schien nicht genau zu wissen, wie sie anfangen sollte.
weiter in: Hängen im Schacht
weitere Stories aus Bochum:
Henrike Heiland: Bullets over Bochum
Jürgen Banscherus: Kalt
Wolfgang Kemmer: Rheingold
Tatjana Kruse: Wattenscheider Wahn
Volker W. Degener, geboren 1941 in Berlin, wuchs im Ruhrgebiet auf, war Polizist in Bochum, Polizeispressesprecher und zuletzt Kommissariatsleiter in Herne. Er schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen, darunter viele Kinder- und Jugendbücher. Sein Jugendroman »Geht's uns was an«, der auch verfilmt wurde, gehört zu den Klassikern zum Thema Kindesmisshandlung.
Tatjana Kruse:
Plönzke und Eberfeld: Die Bochum-Cops
Episode 423: Wattenscheider Wahn
Bochum-Wattenscheid, Dienstag, 8 Uhr 32
Vor einem Mehrfamilienhaus am August-Bebel-Platz in Wattenscheid fährt der Chemiker Luzius Weigand, 33, mit seinem bordeauxfarbenen VW Passat rückwärts aus seiner Garage. Gleich darauf rollt der Wagen über eine vor der Ausfahrt ausgelegte Nagelkette. Lautes Zischen. Weigand hält an. In diesem Moment stürzen drei Männer mit Strumpfmasken auf das Auto zu, reißen die Fahrertür auf, zerren Weigand heraus und stoßen ihn in einen seit drei Tagen als gestohlen gemeldeten Renault Kangoo mit Duisburger Kennzeichen. Der Vorfall wird von zwei Anwohnern beobachtet, von denen einer mittels Handy sofort die Polizei verständigt, die keine fünf Minuten später mit einem Streifenwagen vor Ort ist.
Wattenscheid - Wohnung Weigand, Dienstag, 9 Uhr 43
»Ich war nur kurz einkaufen. Brot, Butter …" Irmgard Weigand, 32, steht unter Schock. Sie ist eine blutjunge Rothaarige mit süßen Sommersprossen, wie Hauptkommissar Plönzke von der Kriminalwache der Bochumer Polizei findet. Er hält ihre Hand. Sie ist eiskalt.
»Hat Ihr Mann Feinde? Wurde er bedroht? Ist Ihnen in letzter Zeit etwas Verdächtiges aufgefallen?«
Das sind zu viele Fragen für Frau Weigand, die im Moment schon sichtlich damit überfordert ist, in der richtigen Reihenfolge ein- und auszuatmen.
»Kopf zwischen die Beine«, rät Kommissarin Jutta Eberfeld, die in diesem Moment das Wohnzimmer der Weigands betritt, nachdem sie sich zuvor ein wenig umgesehen hat. Eine schöne, aber übersichtliche Drei-Zimmer-Wohnung in mittlerer Ausstattung, allerdings mit Terrasse und gemauertem Grill. Die Einrichtung zu gleichen Teilen von IKEA und vom Flohmarkt. So wohnen Menschen, die eben ihr Studium abgeschlossen haben, aber noch nicht genug Geld verdienen konnten, um sich etwas Besseres zu leisten.
»Mein Mann hat keine Feinde.« Frau Weigands Stimme tönt nasal zwischen ihren Knien hervor. »Aber gestern Abend hat er zu mir gesagt, er habe den Durchbruch geschafft. Ich wette, die Konkurrenz hat ihn entführt, um an seine Forschungsergebnisse zu kommen!«
weiter in: Hängen im Schacht
weitere Stories auch Bochum:
Henrike Heiland: Bullets over Bochum
Volker W. Degener: An diesem Montag kam er nicht
Jürgen Banscherus: Kalt
Wolfgang Kemmer: Rheingold
Die Autorin:Tatjana Kruse, Jahrgang 1960, ist in Schwäbisch Hall aufgewachsen, wo sie heute, nach einigen Jahren in Stuttgart, wieder lebt. Seit 1995 veröffentlicht sie Kriminalromane und Sachbücher und arbeitet als Literaturübersetzerin. Zuletzt erschienen von ihr die Krimis »Nur ein toter Maler ist ein guter Maler« und »Kreuzstich, Bienenstich, Herzstich«
Oliver Buslau:
Die Wupper-Stradivari
Als André in die Garderobe zurückkehrte, leuchtete ihm die blutrote, sanft geschwungene Samtaussparung des Geigenkastens wie eine offene Wunde entgegen. Ein Schock durchfuhr ihn, sein Herz hämmerte ein wildes Stakkato. Er war nur für einen Moment auf die Bühne gegangen, hatte kurz mit dem Konzertmeister den Soloeinsatz besprochen …
Die Violine war verschwunden. Seine Wupper-Stradivari. Sie war gestohlen worden. Eine andere Erklärung gab es nicht.
André brach der Schweiß aus. Vielleicht war der Täter noch in der Stadthalle. Er musste zum Pförtner. Alles abriegeln lassen. Die Polizei verständigen.
Im selben Moment setzte bombastische Musik ein. Eine dramatische Stelle aus dem Violinkonzert von Johannes Brahms. Andrés Handy-Klingelton.
Er drückte den Knopf, während er hinaus auf den Flur stolperte. Der Hausmeister saß sicher in seiner Loge am Bühneneingang. Er hastete über den Gang, das Handy am Ohr. »Ja, was?«
»André, wie schön, dass du rangehst.«
»Ich habe jetzt keine …«
Er stolperte um die die Ecke. Die Loge war leer.
»Du vermisst etwas, oder?«
Das Blut pulste in seinen Adern und sorgte für ein hämmerndes Echo in seinen Ohren.
Die Stimme. Er kannte sie. Es war lange her …
»Sei in einer Viertelstunde auf dem Brill.«
Was war das? André lehnte sich an die Wand und schloss die Augen. Er musste sich konzentrieren.
»Was… wollen Sie Geld?«
»Geld?« Die Stimme brach in keuchendes Lachen aus. »Geld … oh, André. Dass ihr jungen Leute immer nur daran denken könnt!«
»Was wollen Sie dann?«
»Sei pünktlich.«
»Hallo? «
Der andere hatte aufgelegt.
weiter in: Hängen im Schacht
Foto: Felix Mayr
Sonntag, 13. September 2009
Edda Minck:
Halb und Halb
Tatort: Sprockhövel »Darf’s ein bisschen mehr sein?« »Ach ja … so eine Scheibe Sülze ist doch schnell verputzt, nicht wahr?«, flötet Frau Schreiber. Flöt, flöt, flöt … seit ich zum ersten Mal hinter dieser Theke gestanden habe - im zarten Alter von sieben Jahren ungefähr - begleitet die Schreiber jeden ihrer Sätze mit einem Flöten. Und jetzt bin ich neunzehn, und immer noch flöt … flöt. Ich weiß nicht, was passieren muss, um ihr diese hochgezogenen Mundwinkel, die aufgerissenen Augen und den schrillen Ton endlich aus dem Gesicht zu wischen. Die anderen in der Schlange hüsteln schon und gucken verlegen auf den blitzblanken, weißen Kachelfußboden. Ich lächele zurück, knalle ihr noch eine dicke Scheibe Sülze auf die Waage und packe sie dann zu ihrer Blutwurst und dem Braten in eine Plastiktüte. »Macht sechzehnfünfzig.« Die Schreiber gibt mir einen Zwanziger und ich gebe ihr extra in vielen kleinen Münzen raus. Wenn die schon nicht selber platzt, dann wenigstens ihre Geldbörse. Mittlerweile ist die Warteschlange noch länger geworden. Keiner will es sich entgehen lassen, die trauernden Waisenkinder zu begaffen, die so tapfer ihr Erbe antreten, kaum dass ihre Eltern unter der Erde sind. Wir hatten das so abgemacht, mein Bruder und ich. Wir machen das Geschäft sofort wieder auf, hatten wir beschlossen. Von irgendwas müssen wir ja leben, wenn unsere Erzeuger mit ihrem Auto vor einen Baum gekracht sein werden. Wir sind schließlich die Traditionsmetzgerei im Ort und bevor unsere Stammkundschaft woanders einkauft, riskieren wir lieber, herzlos dazustehen, als ohne Einkommen. Also Freitag Beerdigung in aller Stille, ohne Gaffer und Kuchenabstauber, Samstag geöffnet. Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass wir mit der Wiedereröffnung von Grigoleit - Wurst und Fleischwaren seit 1911 unser Ansehen auf einen Schlag verbessert haben. Plötzlich sind wir die Tapferen. Die Fleißigen. Uns wird auf die Schulter geklopft, man nickt uns aufmunternd zu, und einige hatten sich heute Früh, mitten auf der Straße, als mein Bruder den Kühlwagen entlud, zu einem: »Ach, Kinder! Eure Eltern wären stolz«, hinreißen lassen. Ha, ha, kann ich dazu nur sagen. weiter in: Hängen im Schacht
Die Autorin: Edda Minck, stammt aus Bochum und hat mehr als 20 Jahre für Film und Fernsehen gearbeitet. Heute ist sie als freiberufliche Autorin tätig und veröffentlichte zuletzt mit ihrer Kollegin Lotte Minck, mit der sie weder verwandt, noch verschwägert ist, die erfolgreichen Maggie Abendroth-Krimis »totgepflegt« (2007), »abgemurkst« (2008) und »umgenietet« (2009). Zuletzt erschien von Edda Minck »Für kein Geld der Welt« (2009).





