Donnerstag, 15. Oktober 2009

Tatort Bochum:
Mörderische Karriere am Schauspielhaus

Story-Sammlung mit sechs Bochum-Krimis

»Ich freute mich auf New York, Chicago, Boston«, heißt es in deer Kriminalstory »Bullets over Bochum« von Henrike Heiland. »Aber wo landete ich? In Bochum.« Und da muss der junge Giorgio am Schauspielhaus auftreten. Denn seine »famiglia« meint, dass der Junge das Zeug zum Schauspieler hat. Dabei will Giorgio lieber ein eiskalter Killer sein.
Gleich sechs Mal ist Bochum Schauplatz von mörderischen Verbrechen in der neuen Ruhrkrimi-Anthologie »Hängen im Schacht«.
Der bekannte Jugendkrimiautor Jürgen Banscherus schreibt über eine mörderische Nacht bei Haus Kemnade, Wolfgang Kemmer macht den Bahnhof Dahlhausen zum Ort einer Abrechnung und auch Wattenscheid kommt nicht zu kurz: in »Wattenscheider Wahn« von Tatjana Kruse lösen »Die Bochum-Cops« einen kniffligen Fall in bester Duko-Soap-Manier: Harry und Toto lassen grüßen. Das »Bochumer Eigentor« von Lotte Minck schließlich spielt im Fussballmilieu und Volker W. Degener lässt seinen Helden im Uni-Center ermitteln.

Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und auch skurrile Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr. »Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«

Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bieten - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.

Leseproben:
Henrike Heiland: Bullets over Bochum
Volker W. Degener: An diesem Montag kam er nichtJürgen Banscherus: Kalt
Wolfgang Kemmer: Rheingold
Tatjana Kruse: Wattenscheider Wahn


H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7

Tatort Bottrop:
Tödlicher »Kirchgang« durchs
weihnachtliche Bottrop

Revierkrimi-Sammlung bietet spannende Unterhaltung

»Er ist vor dem ehemaligen Seilrad der Zeche Prosper I. stehen geblieben. Dunkel ragt es in den Nachthimmel« heißt es in der Kriminalstory »Kirchgang« von Volker König (Foto). »Man hat es hier aufgestellt, direkt an der Ecke von Friedrich-Ebert- und Freiherr-vom-Stein-Straße. Das ist nur wenige Minuten von ihrem Haus entfernt und darum kein guter Platz.«
Denn bei dem weihnachtlichen Spaziergang durchs verschneite Bottrop geht es um die bitterböse Geschichte einer Ehe, die womöglich in einem Mord enden wird. Wie es dazu kam und welche Folgen die Tat hat, ist nachzulesen in dem mit scharfem Blick fürs düstere Detail erzählten Bottrop-Krimi des Essener Autors Volker König aus der aktuellen Sammlung von Ruhrgebietskrimis mit dem beziehungsreichen Titel »Hängen im Schacht«, die von Herausgeber H.P. Karr zusammengestellt wurde.

Die neue Ruhrgebietskrimi-Sammlung vereinigt zwei Dutzend spannende, unterhaltsame und gelegentlich auch skurril-komische Kriminalgeschichten von ausgewiesenen Profis der mörderisch guten Unterhaltung. Anfangen von Krimi-Altmeister Jacques Berndorf bis hin Edda und Lotte Minck, den aktuellen Stars des Revierkrimis geben sich hier alle Autoren und Autorinnen ein Stelldichein, die in der Revierkrimi-Szene etwas zu sagen haben. Angeheuert wurden sie zum »Hängen im Schacht« von Herausgeber H.P. Karr.

»Wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Fahrkorb feststeckt und man sich unverschuldet in einer ausweglosen Situation befindet - dann ist eben 'Hängen im Schacht'«, erklärt H.P. Karr. »Und dann liegen sofort Mord und Totschlag in der Luft - die perfekte Ausgangssituation für eine Kriminalgeschichte.«

Herausgekommen dabei ein »Mordsbrevier fürs Mordsrevier«, das für den Krimifreund etwas bietet - Mordgeschichten von hart bis zart, intensive Psycho-Studien wie die von Volker König und natürlich auch Stories, in denen der revier-typische Humor zum Zuge kommt, der den Ruhrgebietskrimi so populär gemacht hat.


Leseprobe: »Kirchgang«



H.P. Karr (Hg)
Hängen im Schacht
Das Mordsbrevier fürs Mordsrevier
KBV-Verlag, 260 Seiten
ISBN 978-3-940077-67-7